Waldorfkindergarten Bochum Langendreer

Viel Platz zum Kind-Sein und für alle Sinne

Die kleinen Gäste aus dem WaKiBoLa-Familienzentrum erobern immer wieder und gern den nahen Wald. (Artikel in der WAZ vom 14.10.2010)

Das Aufwachsen der Kinder in der heutigen Zeit ist mit dem Aufwachsen ihrer Elterngeneration kaum noch zu vergleichen. Heute halten sich die Kinder zum Spielen überwiegend in geschlossenen Räumen d.h. in Wohnungen auf, vom Außenraum als offenen Spiel und Erlebnisort wurden sie zunehmend verdrängt. Fernseher und Computer vertreiben die Zeit, Haltungsschäden und Übergewicht nehmen in drastischer Weise zu, ebenso Wahrnehmungsstörungen.

„Zum Glück haben wir den Wald ganz in der Nähe unserer Einrichtung“, sagt Elke Eschert, Erzieherin im Waldorfkindergarten. „Für uns Erwachsene ist es immer wieder erstaunlich, dass sich hier im Wald die alltäglichen Stresssituationen fast ganz auflösen.“

Der Wald schafft Platz zum Kind- Sein. Hier können sich die Kinder frei bewegen, springen, klettern, rennen und in Höhlen hinabsteigen, sich ausruhen, alles Situationen, die zum Kind- Sein dazugehören. Der Wald ist in keinster Weise reizüberflutet und so können hier die eigenen Kräfte nach Lust und Laune erprobt und auch selbst wahrgenommen werden. Sinneserfahrungen in allen Bereichen werden hier ausgiebig erlebt und wahrgenommen. Das wiederum gibt Selbstwertgefühl und emotionale Stabilität, was im späteren Leben von größter Wichtigkeit ist. Die Gesamtpersönlichkeit jedes einzelnen Kindes wird gestärkt und ein verantwortungsbewusster Umgang mit sich selbst, aber auch mit anderen Kindern ermöglicht. Das ist eine gute Voraussetzung für den weiteren schulischen Bildungsweg.

Der Waldorfkindergarten im Familienzentrum WaKiBola möchte durch gezielte pädagogische Maßnahmen einen zusätzlichen Beitrag für eine  kindgerechte Entwicklung leisten und passt sein Angebot den Bedürfnissen der gesellschaftlichen Entwicklung an. Weitere Informationen über unserer Arbeit unter www.wakibola.de.
(Kronshage/Rößler)

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